externer Datenschutzbeauftragter

Der Datenschutzbeauftragte auf einen Blick

Was sind die Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten?

Viele Unternehmen greifen auf die externe Datenschutzberatung zurück.

  • keine kosten- und zeitintensive Einarbeitung und Weiterbildung des eigenen Personals
  • stets aktuelles Expertenwissen durch kontinuierliche Weiterbildungen
  • Einsatz ist durch ein definiertes Zeitbudget klar zu kalkulieren
  • höhere Akzeptanz für evtl. nötige Anpassungen bei Mitarbeitern, wenn die Vorschläge von einem externen Berater kommen
  • schnelle Umsetzung mit geringerem Aufwand für erforderliche Maßnahmen – durch Praxiserfahrung und Expertenwissen des externen Datenschutzbeauftragten

Wann braucht man einen Datenschutzbeauftragten?

Gemäß § 38 BDSG n.F. muss Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn Sie personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten und folgende Kriterien erfüllen.

  • Ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter muss schriftlich bestellt werden, wenn Sie mindestens zehn Personen im Betrieb ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen oder personenbezogene Daten auf andere Weise erheben, verarbeiten oder nutzen. Zur Anzahl der Personen zählen auch Mitarbeiter in der IT, Teilzeitkräfte, Auszubildende und Leihpersonal.
  • Unabhängig von der Anzahl der Personen müssen Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen, wenn Sie automatisierte Verarbeitungen vornehmen, die besondere Risiken für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen aufweisen.
  • Das gilt vor allem dann, wenn Sie personenbezogene Daten geschäftsmäßig – zum Zweck der Übermittlung (auch anonymisiert) oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung – automatisiert verarbeiten oder nutzen.

Was sind die Aufgaben eines Datenschutzbeauftagten?

Die Aufgaben und Pflichten eines Datenschutzbeauftragten in einem Betrieb sind in der DSGVO klar definiert. Er sorgt für die Einhaltung der Vorschriften, im Umgang mit personenbezogenen Daten im Betrieb.

  • Prozesse der Datenverarbeitung transparent gestalten
  • Analyse von Arbeitsabläufen und technischen Geräten
  • Hinwirken auf und Prüfen der Einhaltung von Richtlinien, inkl. Dokumentation des Zustandes
  • Beratung der Verantwortlichen bei der Überprüfung neu geplanter Arbeitsabläufe
  • Organisation von Schulungen, um Mitarbeiter mit den Vorschriften der DSGVO, des BDSG-neu und anderen Vorschriften des Datenschutzes vertraut zu machen
  • Prüfen der Verpflichtung auf die Vertraulichkeit von Mitarbeitern, die personenbezogene Daten verarbeiten
  • Arbeit nach dem Prinzip der Datenvermeidung und Datensparsamkeit
  • Repräsentieren des Unternehmens in Fragen zum Datenschutz

Können Sie auf einen Datenschutzbeauftragten verzichten?

Wenn Ihr Unternehmen die genannten Kriterien erfüllt, können Sie nicht auf einen Datenschutzbeauftragten verzichten. Kommen Sie der Bestellpflicht und den Anforderungen, die die Datenschutzgesetze an den Umgang mit personenbezogenen Daten stellt, nicht nach, kann dies zu erheblichen Sanktionen und Bußgeldern führen.

Doch ein Versäumnis oder Ignorieren in der Angelegenheit Datenschutz hat nicht nur finanzielle Folgen für Sie.

  • Sie erhalten negative Berichterstattung und verlieren Kundenvertrauen
  • Sie müssen sich mit der Aufsichtsbehörde auseinandersetzen
  • Sie werden zur Zahlung von Bußgeldern – gegen Geschäftsleitung und Unternehmen – aufgefordert
  • Sie gefährden die Aufrechterhaltung von ISO-Zertifizierungen

Lassen Sie es nicht so weit kommen – sprechen Sie uns an, gemeinsam mit Ihnen finden wir einen Weg der Kooperation.

Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf.

Telefon: 07482 / 913 987
Email: folberth@folberth-consulting.de